Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise deutlich gestiegen

Das Statistische Bundesamt meldet, dass die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im September 2022 um 39,4% höher waren als im September 2021.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte stiegen die Preise im September 2022 gegenüber dem Vormonat um 2,5 %. Bild: Destatis.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im September 2022 um 39,4% höher als im September 2021. Im August 2022 hatte die Veränderungsrate bei +34,5% gelegen, im Juli 2022 bei +33,4%. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Preise im September 2022 gegenüber dem Vormonat um 2,5%. Die Preise für pflanzliche Produkte erhöhten sich mit +26,0% gegenüber dem Vorjahresmonat weniger stark als für tierische Erzeugnisse (+49,1%). Im August 2022 hatte die Veränderungsrate für pflanzliche Erzeugnisse bei +21,3%, für tierische Erzeugnisse bei +44,1% gelegen.

Der Preisanstieg bei den pflanzlichen Produkten ist unter anderem auf die Getreidepreise zurückzuführen. Im September 2022 lag der Preisanstieg bei Getreide um 41,0% über dem Vorjahresmonat. Im August 2022 hatte die Preissteigerung 39,7% betragen.

Preise für Obst gesunken, für Gemüse und Kartoffeln gestiegen

Die Erzeugerpreise für Obst waren im September 2022 um 4,7% niedriger als noch vor einem Jahr. Preisrückgänge gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -20,6%.

Beim Gemüse (+22,8% gegenüber September 2021) stiegen insbesondere die Preise für Gurken (+48,0%), Blumenkohl (+29,2%) und Kohlgemüse (+24,5%). Der Preisanstieg für Speisekartoffeln betrug im September 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat +73,0%. (Destatis)

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