Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise 37,9% gestiegen

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im Oktober 2022 um 37,9% höher ausgefallen, als im Oktober 2021.

Die Preise für pflanzliche Produkte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat weniger stark als die Preise für tierische Erzeugnisse. Bild: Destatis.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Oktober 2022 um 37,9% höher als im Oktober 2021. Im September 2022 hatte die Veränderungsrate bei +40,3% gelegen, im August 2022 bei +34,6%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Preise im Oktober 2022 gegenüber dem Vormonat um 1,1%. Die Preise für pflanzliche Produkte erhöhten sich mit +26,0% gegenüber dem Vorjahresmonat weniger stark als die Preise für tierische Erzeugnisse (+46,8%). Im September 2022 hatten die Veränderungsraten +28,0% für pflanzliche Erzeugnisse und +49,1% für tierische Erzeugnisse betragen.

Der Preisanstieg bei den pflanzlichen Produkten ist unter anderem auf die Getreidepreise zurückzuführen. Diese waren im Oktober 2022 um 33,8% höher als im Vorjahresmonat. Im September 2022 hatte die Preissteigerung 41,0% betragen. 

Preise für Obst gesunken, für Gemüse und Kartoffeln gestiegen 

Die Erzeugerpreise für Obst waren im Oktober 2022 um 4,3% niedriger als vor einem Jahr. Preisrückgänge gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -18,4%. 

Im Bereich Gemüse (+35,8% gegenüber Oktober 2021) stiegen insbesondere die Preise für Blumenkohl (+82,2%) und Salat (+34,8%). Der Preisanstieg für Speisekartoffeln betrug im Oktober 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat 86,1%. 

Preise für tierische Erzeugnisse um 46,8% gestiegen, für Milch um 56,3% 

Die Preise für tierische Erzeugnisse waren im Oktober 2022 um 46,8% höher als im Oktober 2021. Der Milchpreis lag im Oktober 2022 um 56,3% über dem Vorjahresmonat. Der Preisanstieg bei Eiern betrug +35,7% gegenüber Oktober 2021. 

Bei den Preisen für Tiere gab es im Oktober 2022 einen Anstieg von 39,2% im Vergleich zum Oktober 2021. Im September 2022 hatte die Preissteigerung zum Vorjahresmonat 43,0% betragen. Dabei stiegen die Preise für Schlachtschweine im Oktober 2022 im Vergleich zum Oktober 2021 um 60,7%. Die Preissteigerung bei Rindern betrug 16,5%. Die Preise für Geflügel waren im Oktober 2022 um 34,4% höher als im Oktober 2021. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die Preisentwicklung bei Hähnchen (+35,8%). (Destatis)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.