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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Einzelhandelsumsatz um 5,5% niedriger
Die ersten vorläufig gemeldeten Ergebnisse liegen somit innerhalb der Schätzintervalle. Teile des stationären Einzelhandels, etwa der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren, mussten auch im zweiten Jahr der Corona-Krise Umsatzeinbußen hinnehmen. Im Dezember 2021 sanken die Umsätze gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 5,5% und nominal (nicht preisbereinigt) um 4,9%.
Der Rückgang im Dezember steht vermutlich im Zusammenhang mit der Einführung der 2G-Regel in vielen Geschäften des Einzelhandels sowie dem Einfluss der Kalender- und Saisonbereinigung aufgrund der Weihnachtsfeiertage. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 war der Einzelhandelsumsatz im Dezember 2021 real 0,7% höher. Gegenüber dem Vorjahresmonat Dezember 2020, bei dem Mitte des Monats die Corona-Maßnahmen verschärft wurden, blieb der Umsatz real gleich, nominal stieg er bedingt durch die starken Preissteigerungen um 3,3%.
Der Internet- und Versandhandel verzeichnete im Dezember 2021 sowohl gegenüber dem Vormonat als auch gegenüber dem Vorjahresmonat ein reales Umsatzminus von 5,7%. Die Umsätze liegen in dieser Branche aber mit +23,7% weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren erzielte im Dezember 2021 im Vergleich zum Vormonat kalender- und saisonbereinigt real 1,4% weniger Umsatz und lag 4,0% unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Umsatz der Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte sank gegenüber dem Vormonat um 1,8% und gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,9%. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (zum Beispiel mit Obst und Gemüse, Fleisch, Backwaren oder Getränken) setzte 4,6% weniger um als im Vormonat und 5,5% weniger als im Vorjahresmonat.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die realen Umsätze im Dezember 2021 kalender- und saisonbereinigt 7,7% unter dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Umsätze im Dezember 2021 um 2,9% und 1,8%. Dies entspricht auch den Steigerungsraten gegenüber dem Vorkrisenmonat Februar 2020. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren verzeichnete ein starkes reales Umsatzminus von 17,1% zum Vormonat, lag jedoch 31,6% über dem Niveau des Vorjahresmonats Dezember 2020. Im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) fiel der Umsatz gegenüber dem Vormonat um 19,7%. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Umsätze hier mit einem Plus von 19,0% jedoch deutlich. Der Umsatz im Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf war real 5,4% niedriger als im November 2021 und 2,5% niedriger als im Februar 2020. (Destatis)

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