Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Einzelhandelsumsatz im Mai höher als im Vormonat

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Mai 2022 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,6% und nominal (nicht preisbereinigt) 2,0% mehr umgesetzt als im April 2022.

Umsatz des Einzelhandels. Bild: Destatis.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2021 verzeichnete der Einzelhandel im Mai 2022 ein reales Umsatzminus von 3,6% und einen nominalen Zuwachs von 4,1%. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider.

Einzelhandel mit Lebensmitteln mit erneutem Umsatzrückgang von 0,6%

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln verzeichnete nach dem deutlichen Einbruch im April im Mai 2022 im Vergleich zum Vormonat erneut einen realen Umsatzrückgang von 0,6%. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2021 fiel der Umsatz im Mai 2022 um 9,5%. Allerdings war der Umsatz im Vergleichsmonat Mai 2021 sehr hoch (Mai 2021 +8,4% zum Mai 2019). Der reale Rückgang im Mai 2022 ist vermutlich vor allem den erneut deutlich gestiegenen Preisen für Lebensmittel geschuldet (+11,1% zum Vorjahresmonat). Besonders die Metzgereien (Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren) und Fischläden (Einzelhandel mit Fisch, Meeresfrüchten und Fischerzeugnissen) hatten deutliche Umsatzrückgänge von 9,7% und 13,1% im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen.

Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren nähert sich Vorkrisenniveau an

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln verzeichnete im Mai 2022 gegenüber dem Vormonat einen realen Umsatzzuwachs von 2,9%. Besonders der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren erzielte ein deutliches Plus von 10,6% zum Vormonat und von 59,8% zum Vorjahresmonat. Damit lagen die Umsätze nur noch 1,1 % unter dem Vorkrisenniveau vom Mai 2019. Der Internet- und Versandhandel wiederum verbuchte im Mai 2022 gegenüber dem Vormonat einen Umsatzrückgang von 2,5% und liegt deutlich unter dem Wert des Vorjahresmonats (-14,1%). Weiterhin sind die Umsätze der (freien) Tankstellen im Mai um 4,0% im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen und liegen damit 10,8% unter dem Niveau des Vorjahresmonats. (Destatis)

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