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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Ausbildungszahlen zum Gärtner/in steigen
„Grüne Berufe sind für junge Menschen attraktiv“, betont der Vorsitzende des ZVG-Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung, Jakob Hokema. „Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung regionaler Lebensmittel nochmals verstärkt ins Bewusstsein gerufen. Aber auch angesichts von Klimaveränderungen und Umweltschutzdiskussionen suchen die Jugendlichen zunehmend nach Perspektiven im Grünen Bereich. Hier hat der Gartenbau einiges zu bieten.“
Mit insgesamt 13.398 Azubis werden 2020 gleich zwei Marken geknackt: Die Gesamtzahl der Auszubildenden aus dem Jahr 2013 wurde erstmalig weit übertroffen und auch die Neuabschlüsse sind gegenüber 2019 wieder gestiegen. Mit 5.307 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Gartenbau kann eine Steigerung von 6,39% zum Vorjahr vermeldet werden.
Besonders hervorzuheben sind die Steigerungen der Neuabschlüsse im Gemüse- und Obstbau, mit einem Plus von rund 6,7% in beiden Fachrichtungen. Ein deutliches Plus von 4,14% kann auch die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau verzeichnen und knackt somit die Gesamtanzahl der Azubi-10.000-Marke. Im Zierpflanzenbau, der Stauden- und Friedhofsgärtnerei sowie Baumschule sanken die Neuabschlüsse allerdings um 2% bis 5%. Die Mehrzahl der Neuverträge werden von Azubis mit Realschulabschluss abgeschlossen. Im Gemüsebau und in der Staudengärtnerei starten dagegen die meisten Azubis mit Hochschul- oder Fachhochschulreife in die Ausbildung.
Insgesamt fächern sich die Ausbildungsverträge wie folgt auf: Dreiviertel aller Auszubildenden des Gartenbaus lernen Garten- und Landschaftsbau. 11% werden Zierpflanzengärtner, 5% Baumschuler, je 3% Gemüsebau und Friedhofsgärtner. Staudengärtner und Obstbauer machen mit 2% beziehungsweise 1% den kleinsten Anteil an den Auszubildenden insgesamt aus. Bei den Abschlussprüfungen liegen alle Fachrichtungen bei einer Erfolgsquote zwischen 80% und 96%. (ZVG)

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