Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Anbau und Ernte von Gemüse in Hamburg 2017

In Hamburg haben 92 Betriebe im Jahr 2017 auf insgesamt 517 Hektar (ha) Gemüse und Erdbeeren angebaut. Sowohl die Anbaufläche als auch die Anzahl der Betriebe nahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 3% zu, so das Statistikamt Nord.

Im Jahr 2017 stieg in Hamburg die Salatanbaufläche um 4% auf 311 ha. Bild: GABOT.

74 Betriebe und damit der Großteil baute Gemüse im Freiland an. Die Anbaufläche hierfür stieg gegenüber 2016 um 6% auf 471 ha. Die darauf erzeugte Erntemenge aller Gemüsearten im Freiland betrug zusammen 8.600 t.

In der Elbmetropole werden vorrangig Blatt- und Stängelgemüse auf den Freilandflächen produziert. Im Jahr 2017 stieg die Salatanbaufläche um 4% auf 311 ha. Die bedeutendsten Salatarten waren Lollosalate mit 124 ha (Vorjahr: 107 ha) und Rucola mit 102 ha (Vorjahr: 92 ha). Der Anteil der Freilandgemüseanbauflächen, die nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden, beläuft sich wie im Vorjahr auf knapp 25 ha und damit auf 5%.

Der Gemüseanbau unter begehbaren Folientunneln und Gewächshäusern (sog. hohe begehbare Schutzabdeckungen) umfasste 39 ha in 70 Betrieben. Im Vergleich zum Vorjahr sank die bewirtschaftete Fläche bei nahezu unveränderter Anzahl der Betriebe um 22%. Hier wurden wie im Freilandbereich vorwiegend Salate auf knapp 17 ha produziert (Vorjahr: 23 ha). Weitere bedeutende Kulturen waren Tomaten mit gut 6 ha und Salatgurken mit rund 7 ha. (Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holsteing)

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