Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: 3,6% mehr Unternehmensinsolvenzen im Juli 2015

Im Juli 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2.187 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3,6% mehr als im Juli 2014.

Im Juli 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2.187 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 3,6% mehr als im Juli 2014. Im Juni 2015 hatte es bereits einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat (+11,2%) gegeben. Davor waren seit November 2012 mit Ausnahme von September 2014 (+2,7%), Dezember 2014 (+8,1%) und März 2015 (+2,1%) Rückgänge der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat registriert worden.

Der Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen) war mit 417 Fällen am häufigsten von Unternehmensinsolvenzen betroffen. 350 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen gab es 272 Insolvenzanträge.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen beliefen sich nach Angaben der Amtsgerichte im Juli 2015 auf rund 1,4 Mrd. Euro. Im Juli 2014 hatten sie bei 2,3 Mrd. Euro gelegen. Der Rückgang der Forderungen bei gleichzeitigem Anstieg der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass die Gerichte im Juli 2014 mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registriert hatten als im Juli 2015.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 9.058 übrige Schuldner im Juli 2015 Insolvenz an (-12,6% gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 6.927 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1.821 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen. (Destatis)

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