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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: 2016 weniger Kartoffeln aus Brandenburg
Die diesjährige Kartoffelernte im Land Brandenburg fiel gegenüber dem Vorjahr niedriger aus. Wurden 2015 noch 322.500 t gerodet, so waren es in diesem Jahr 317.000 t Kartoffeln, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Einen entscheidenden Einfluss auf die aktuelle Erntemenge hatte das Wetter während der Vegetationsperiode. So waren weite Phasen der Vegetationsentwicklung durch hohe Temperaturen, verbunden mit einer fast schon extremen Trockenheit, gekennzeichnet.
Der Kartoffelertrag beläuft sich 2016 auf 333,5 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Ein niedriger Hektarertrag war zuletzt für 2010 zu vermelden. Das diesjährige Rodungsergebnis lag gleichzeitig 9% unter dem langjährigen Mittel (2010 bis 2015: 367,6 dt/ha).
Deutlich im Vorteil waren die Landwirte, die 2016 ihre Kartoffelfelder beregnen konnten. Diese Maßnahme erwies sich besonders auf den leichteren Standorten als besonders ertragsfördernd. Mit Beregnung wurden Erträge von 387,0 dt/ha gerodet, während diese auf den Anbauflächen ohne Beregnung mit 287,6 dt/ha viel niedriger ausfielen.
Der Ertrag von Industriekartoffeln liegt bei 372,7 dt/ha. Bei den Speisekartoffeln wurde ein Ertrag von 281,7 dt/ha erzielt.

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