Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: 13,6% weniger Unternehmens­insolvenzen

Im Februar 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.580 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 13,6% weniger als im Februar 2016.

Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Bild: GABOT.

Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Februar 2017 mit 299 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 254 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Gastgewerbe wurden 183 und im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen 157 Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Februar 2017 auf 1,2 Mrd. Euro. Im Februar 2016 hatten sie bei knapp 1,7 Mrd. Euro gelegen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 7.608 übrige Schuldner im Februar 2017 Insolvenz an (-10,2% gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 5.679 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1.640 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- beziehungsweise ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen. (destatis)

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