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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Sprossen: EFSA aktualisiert Verbraucherempfehlungen
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat jetzt ihre Verbraucherempfehlungen zum Verzehr von Sprossen und Keimlingen überarbeitet. Nach dem E. coli-Ausbruch in Frankreich und Deutschland im Frühjahr und Frühsommer dieses Jahres hat die Europäische Kommission die EFSA darüber informiert, dass die EU-Mitgliedstaaten nunmehr ihre Rückverfolgungs-Aktivitäten entlang der Lebensmittelkette abgeschlossen haben. Da die wahrscheinlichste Quelle kontaminierter Lebensmittel – eine Charge von Bockshornkleesamen aus Ägypten – in allen Mitgliedstaaten vom Markt genommen wurde und die damit verbundenen Einfuhrbeschränkungen weiterhin gelten, zog die Behörde die Empfehlung zurück, „keine Sprossen für den Eigengebrauch zu ziehen und Sprossen oder Keimlinge nur zu essen, wenn diese ausreichend gegart wurden“. Die EFSA empfiehlt den Verbrauchern, sich bei konkreten Fragen zum Verzehr von Sprossen an die nationalen Lebensmittelbehörden zu wenden.
In diesem Zusammenhang weist die Behörde die Verbraucher nochmals auf die Bedeutung guter Hygienepraktiken bei der Zubereitung und dem Verzehr von frischem Gemüse hin. So sollten etwa die Hände vor der Zubereitung gewaschen, die Lebensmittel mit fließendem Trinkwasser gereinigt und rohe Lebensmittel von verzehrfertigen bzw. gekochten Lebensmitteln fern gehalten werden.
Gleichzeitig mit diesen aktualisierten Empfehlungen wird ein wissenschaftlicher Bericht veröffentlicht, in dem umfassend dargestellt wird, was sich aus Sicht der Lebensmittelsicherheit während des E. coli 0104:H-Ausbruchs ereignete, der zu fast 50 Todesfällen in Europa führte und somit einen der größten lebensmittelbedingten Ausbrüche der letzten Jahrzehnte in der EU darstellt.
Auf Ersuchen der Europäischen Kommission führt das Gremium für biologische Gefahren der EFSA derzeit eine Risikobewertung zur Erzeugungskette für Sprossen und Keimlinge in der EU durch und wird in den kommenden Wochen ein wissenschaftliches Gutachten hierzu veröffentlichen. (efsa)

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