Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Spargel: Untersuchungen bei frischem Spargel

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) hatte in diesem Jahr einen Untersuchungsschwerpunkt zum frischen Spargel geplant.

Frischer Spargel.Bild: GABOT.

„Die Analyseergebnisse von zehn Proben, weiße und violette Ware aus Deutschland und Griechenland, ergaben keine Beanstandungen“, sagt Frerk Feldhusen, Direktor des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock. Nach einer sensorischen Prüfung sind die Proben jeweils auf 420 Pflanzenschutzmittel und deren Metaboliten (Abbauprodukte) untersucht worden. Die Nachweisgrenze liegt bei dem kaum vorstellbar geringen Wert von etwa 10 µg/kg der Substanzen. Erfreulicherweise waren in den Spargelproben keine Rückstände nachweisbar.

Ein spezieller Aspekt der Untersuchungen des Spargels war die Suche nach per- und polyfluorierten Verbindungen (PFAS). Das sind Substanzen einer leicht wasserlöslichen Untergruppe der organischen Fluorverbindungen, die als Verunreinigung bestimmter Düngemittel/Bodenverbesserern oder Gärresten in Obst und Gemüse übergehen können. Sie stammen aus der Industrie und sind zum Beispiel Bestandteil von Imprägniermitteln und Löschschäumen. „Auch PFAS waren in den Proben nicht nachweisbar“, ergänzt Feldhusen. Ämter anderer Bundesländer, wie die in Niedersachsen und Baden-Württemberg hatten in Untersuchungen häufiger PFAS in Spargel gefunden.

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