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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
SPAR: Tiroler Knoblauch-Ernte 2017
Dass Knoblauch erst seit einigen Jahren im großen Stile in Tirol angebaut wird, liegt daran, dass der Knoblauch im Alpengebiet nicht heimisch ist. „Die Pflanze liebt es trocken und reagiert sensibel auf zu viel Niederschlag“, weiß Landwirt Georg Pfurtscheller aus Terfens. „Wir bauen sie dennoch im Freien an und nehmen das Risiko von zu viel Nässe in Kauf. Das einzige, was passieren kann, ist, dass die Schale nicht mehr reinweiß ist, sondern sich leicht bräunlich verfärbt. Das tut aber dem Geschmack überhaupt keinen Abbruch.“
Tiroler Knoblauch: Geschmacksintensiv und klimafreundlich
Vom Geschmack des Tiroler Knoblauchs ist jeder begeistert, der ihn schon einmal probiert hat. Landwirtin Maria Pfurtscheller rät dazu, den frischen – noch nicht getrockneten – Knoblauch erst gar nicht zu schälen, sondern die gesamte Knolle zu verarbeiten und zu essen: „Diese lässt sich gut in Scheiben schneiden und schmeckt köstlich aufs Butterbrot oder unter den Salat gemischt. Der frische Knoblauch ist milder im Geschmack und sehr saftig.“ Zudem trägt der heimische Knoblauch zu einer positiven Klimabilanz bei: Während herkömmlicher Knoblauch meist aus China oder Argentinien importiert wird, spart der Anbau in Tirol lange Transportwege zugunsten der Frische.
SPAR setzt auf Regionalität: Erdbeeren und Knoblauch aus Terfens
Für Dr. Christof Rissbacher, Geschäftsführer von SPAR Tirol und Salzburg, ist der heimische Knoblauchanbau ein echtes Vorzeigeprojekt: „Wir sind stolz darauf, Konsumentinnen und Konsumenten Knoblauch aus Terfens bieten zu können. Dass sich Innovationsfreude auszahlt, zeigt der Erfolg von Georg Pfurtscheller: Er baut auf rund 10.000 qm Knoblauch an und hat sogar eine eigene Trocknungsanlage entwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen ihm und SPAR besteht jedoch schon viel länger: Seit vielen Jahren beziehen wir die Erdbeeren und Bio-Kürbisse von Georg Pfurtscheller. Eine Beziehung, die – wie man sieht – Früchte trägt.“ (SPAR)

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