Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Spanien: Rosengewächshaus wird umgerüstet

Europas größtes Rosengewächshaus im spanischen Garray (Soria) wird auf die Produktion von medizinischem Cannabis umgestellt.

Der Gewächshauskomplex in Garray verfügt über eine Anbaufläche von 14 Hektar. Bild: GABOT.

Das Unternehmen Ondara will in Garray (Soria) 6 Mio. Euro investieren, um den Rosenbetrieb, ehemals firmierend unter Aleia Roses, auf den Anbau von Cannabis für therapeutische Zwecke umzustellen. Die US-amerikanische Investmentgruppe hatte im vergangenen Jahr das 14 Hektar große Rosengewächshaus von Aleia erworben. Aktuell steht eine intensive Reinigung an; anschließend sollen die entsprechenden Anpassungen im Gewächshaus und in den übrigen Einrichtungen durchgeführt werden, um den effizienten Anbau medizinischer Cannabisbüten höchster Qualität zu ermöglichen.

Ondara will die Produktion beginnen, sobald die Europäische Arzneimittel-Agentur die Genehmigungen erteilt hat, die für die Erlangung der endgültigen Lizenz erforderlich sind. Diese Lizenz würde es dem Unternehmen ermöglichen, Cannabis für medizinische Zwecke auf 3,5 Hektar seines Gewächshauses anzubauen, was 25% der verfügbaren Fläche entspricht.

Im Herbst 2016 hatte Aleia Roses im nordspanischen Garray mit dem Anbau der Sorte 'Red Naomi' auf Steinwolle begonnen. Zu Spitzenzeiten wurden täglich mehr als 100.000 Stiele geerntet, die unter den drei Labels Reia, Aleia und Aleia Maxima vermarktet wurden. 2019 traten finanzielle Probleme auf, die nicht gelöst werden konnten und mit dem Verkauf den Betriebes an die amerikanische Investmentgruppe Ondara endeten.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.