- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- SOV: Wirtschaftlichkeit als Herausforder...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
SOV: Wirtschaftlichkeit als Herausforderung für die Obstbranche
Im Tafelobst- und Beerenbau wird rund 95% des Einkommens am Markt erzielt. Direktzahlungen machen in der Obstproduktion nur etwa 5% des Einkommens aus. Doch damit der Schweizer Obstbau zukunftsfähig bleibt, braucht er die Unterstützung der Politik. Darauf wiesen Nationalrätin Simone de Montmollin, Vorstandsmitglied des Schweizer Obstverbands, und Präsident Jürg Hess im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gespräch unter dem Apfelbaum" in der Galerie des Alpes im Bundeshaus hin.
Nur mit gezielter politischer Unterstützung kann die Obstbranche rentabel bleiben und weiterhin qualitativ hochwertige Früchte aus der Schweiz anbieten, so das Credo des SOV. "Ohne faire Wettbewerbsbedingungen droht eine schleichende Erosion der inländischen Produktion", warnt Jürg Hess. Der Verband nutzte die Gelegenheit und erläuterte den Politikerinnen und Politikern, wie sie die Obstbranche konkret unterstützen können: durch die Stärkung des inländischen Markts, den praktikablen Schutz der Kulturen, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren – etwa für Unterkünfte und Infrastruktur – sowie die Sicherstellung der landwirtschaftlichen Absatzförderung.
Beim Apéro riche und der Degustation von frischen Schweizer Kirschen bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch zwischen Politik, Vertretenden der Mostereien, der Produktion und des SOV.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.