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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
SOV: Ausgebuchtes Schweizer Steinobstseminar
Der Anlass war restlos ausgebucht; über 140 Teilnehmende aus Produktion, Handel, Forschung, Beratung, Politik und Verbänden aus der ganzen Schweiz nahmen teil und erhielten hilfreiche Informationen von Fachpersonen aus dem In- und Ausland über Herausforderungen und Perspektiven im Obstbau.
Auf die Teilnehmenden des Steinobstseminars wartete ein volles und abwechslungsreiches Programm: Über 30 Referentinnen und Referenten präsentierten Erfolgsfaktoren für den Steinobstanbau, sprachen über den Klimawandel, die Herausforderungen beim Schutz der Kulturen und über die Schädlingsbekämpfung und den Schädlingsdruck.
Hochkarätige Referenten
Am ersten Tag richtete Christian Hofer, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, ein Grußwort an die über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Bund unterstütze verschiedene Projekte und sorge so dafür, das die neusten Erkenntnisse aus der Forschung in die Beratung zum Schutz der Kulturen einfließen, sagte Hofer. Ein weiteres Highlight des ersten Tages war das Referat von Pascal Basols-Pot. Er reiste aus Frankreich an und stellte neue Aprikosen- und Kirschensorten vor, die seine Firma Cot international erforscht und weltweit vertreibt. Aus Kanada zugeschaltet war José Ramón Úrbez-Torres vom kanadischen Departement "Agriculture and Agri-food Canada". In seiner Funktion als wissenschaftlicher Pflanzenpathologe erforscht er die Ursachen von Pflanzenkrankheiten und dessen Bekämpfung.
Zum Abschluss des ersten Tages fand eine hochkarätige Podiumsdiskussion statt zum Thema "Bedürfnisse und Herausforderungen im Zulassungsverfahren aus Sicht der verschiedenen Stakeholder". Am Tisch saßen unter anderem Vertreter verschiedener Bundesämter, der Pflanzenschutzmittelfirma Andermatt Biocontrol und des Schweizer Obstverbands.
Nachhaltigkeit im Fokus
Am zweiten Tag folgten weitere spannende Inputs zu Betrieben und klimatischen Herausforderungen. Markus Hämmerli von Inoverde hat über 25 Jahre Erfahrung in der Vermarktung von Früchten, Gemüse und Kartoffeln. Er sprach über die Herausforderungen und Perspektiven für die Schweizer Steinobstproduktion. Ein Highlight war wiederum die Podiumsdiskussion, diesmal zum Thema: "Nachhaltiges Steinobst – Wer zahlt das? Führt NHF am POS zum Erfolg?" Es diskutierten Vertreter von Coop, Migros, Inoverde, Tobi Seeobst, vom Schweizer Obstverband und ein Steinobstproduzent über das nationale Branchenprogramm "Nachhaltigkeit Früchte" (NHF).
Vortrag über Leadership
Einen Vortrag der etwas anderen Art hielt Kevin Schläpfer. Er war 20 Jahre als Eishockey-Profispieler in verschiedenen Clubs unterwegs und feierte diverse Erfolge. Als Trainer beim EHC Biel erlangte er Kultstatus. Der heutige Sportchef des EHC Basel sprach in seinem Referat zum Thema "Motivation Leadership" darüber, was Menschen Energie gibt.

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