Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sonne ließ Marillen gedeihen

Aktuellen Schätzungen der Obstreferenten der Statistik Austria zufolge wird bei Steinobst mit deutlichen Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr gerechnet, während bei Sommerkernobst ein rückläufiger Trend erkennbar ist. Weder Trockenheit noch Hitze dürfte den Obstkulturen übermäßig geschadet haben, schwere Hagelunwetter führten jedoch vor allem in Ostösterreich zu regional massiven Ernteeinbußen.

 

Bei Marillen werden die Ertragserwartungen mit 13.500 Tonnen auf über das doppelte der Vorjahresmenge (+121%) eingeschätzt, wobei vorwiegend der niederösterreichische Erwerbsobstbau für das hohe Produktionsniveau ausschlaggebend ist. Darüber hinaus wirkte sich die warme Witterung mit außergewöhnlich viel Sonnenschein positiv auf die Fruchtqualität aus.

 

Aber auch bei Pfirsichen und Zwetschken halten die erfreulichen Ernte-Prognosen des Vormonats weiter stand: So ist bei Pfirsichen mit rund 7.100 Tonnen (+24%) Frischobst zu rechnen und bei Zwetschken dürfte die Produktion mit 57.300 Tonnen um annähernd ein Drittel über der Menge des Vorjahres liegen.

 

Bei Sommerkernobst hingegen deuten die ersten Prognosen insgesamt auf eine unterdurchschnittliche Produktion hin, wobei sich der Ernterückgang gegenüber dem Vorjahr in den östlichen Bundesländern am stärksten auswirken könnte. Während an Sommeräpfeln nur rund 35.400 Tonnen (-20%) geerntet werden dürften wird bei Sommerbirnen eine Produktion von immerhin 12.500 Tonnen (+8%) erwartet, was um 4% über dem langjährigen Durchschnitt liegt. (stau)

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