Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Selecta: Verlagert URC-Produktion nach Kenia und Uganda

Mit dem Ende der aktuellen B&B Saison verlagert die Selecta Gruppe die Stecklings-Produktion vom Standort Kunzila im Norden Äthiopiens an die Hauptstandorte in Kenia und Uganda. Die instabile politische Lage und das unsichere militärische Umfeld haben diese Entscheidung maßgeblich herbeigeführt.

Die Selecta Gruppe ist ein weltweit führender Züchter, Produzent und Vermarkter von innovativen Zierpflanzen.

Alle Kunden können übergangslos ohne Unterbrechung weiterbeliefert werden. Die Produktionskapazitäten an den bekannten und bewährten Standorten in Kenia und Uganda wurden rechtzeitig erweitert. Die Farmen sind entsprechend vorbereitet, so dass Warenverfügbarkeit und volle Lieferfähigkeit sichergestellt sind. Dies gilt insbesondere für die aktuelle Verkaufssaison Poinsettien. Die bisher in Äthiopien produzierten Pelargonien und Mandevilla werden für die nächste Saison auf zusätzlichen Flächen in Kenia am Naivasha See produziert. Für beide Kulturen hat Selecta an diesem Standort gute und langjährige Erfahrungen.

Die Schließung des Standortes in Äthiopien ist gut überlegt und letztlich notwendig, da die großen logistischen Herausforderungen in den letzten 2 Jahren unter aktuellen Rahmenbedingungen selbst mit größten Anstrengungen nicht dauerhaft gelöst werden konnten. Vor allem gab es keinerlei Gewähr, die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im erforderlichen Umfang zu garantieren.     

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