Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Selecta one: AlpeTunia® Petunien überstehen Härtetest im Allgäu

Mit dem diesjährigen Anbau- und Verbrauchertest in Scheidegg im Westallgäu wurde endgültig die Qualität der Petunienzüchtungslinie AlpeTunia® unter Beweis gestellt.

Mit dem diesjährigen Anbau- und Verbrauchertest in Scheidegg im Westallgäu wurde endgültig die Qualität der Petunienzüchtungslinie AlpeTunia® unter Beweis gestellt.

Die AlpeTunia® Serie aus dem Hause Selecta steht für eine Petunien-Serie mit starkwüchsigen, hängenden Sorten, die besonders witterungsbeständig und mehltautolerant sind. In Scheidegg, einem Markt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee), das sich vor allem als Fremdenverkehrsort in der Region Westallgäu einen sehr guten Namen gemacht hat, wurden verschiedene AlpeTunia® Sorten in diesem Jahr von Ortsansässigen auf Herz und Nieren geprüft. Scheidegg, traditionell ein Ort mit besonders viel Blumenschmuck, bietet mit einer Höhenlage von 800 bis 1.000 m über Normalhöhennull optimale Testbedingungen.

Die Anzucht der AlpeTunia® Pflanzen erfolgte regional unter der Regie von Ulrich und Claudia Pfanner im eigenen Betrieb. Die Gärtnerei Pfanner aus Scheidegg, Selecta one Kunde seit vielen Jahren, behauptet sich mit regionalen Produkten in sehr guter Qualität gegenüber den Angeboten der Massenvermarkter.

Von Mitte März bis Mitte Mai 2016 wurden mehr als 1.400 AlpeTunia® Petunien im 13 cm Werbetopf angezogen. Das Besondere: Anders als in vielen Intensivbetrieben - wie es beispielsweise am Niederrhein die Regel ist - fand der Anbau in einem extensiv genutzten Folientunnel auf Mulchfolie statt. Nach einer vorbeugenden Fungizidbehandlung wurden keine weiteren Pestizide oder Stauchemittel eingesetzt. Die niedrigen Durchschnittstemperaturen zwischen 5° bis 10° C und die nahezu biologisch betriebene Kultur führten zu einem kompakten Pflanzenaufbau, einer tollen Farbausprägung und den für AlpeTunia® typischen, großen Blüten.

Ab Mitte Mai wurden die AlpeTunia®-Pflanzen von insgesamt 23 Privatpersonen in „Echtzeit“ getestet, zumeist in der traditionellen Anwendung auf Balkonen, aber auch als Kübelpflanzen. Etliche der Probanden, bisher überzeugte Geranienverwender, ließen sich erstmalig auf das „Abenteuer“ Petunie ein.

Das Wetter im Allgäu war, wie in ganz Deutschland, bis Ende Juli geprägt von sehr viel Regen und zu niedrigen Durchschnittstemperaturen. Diese Phase wurde dann Ende Juli abrupt abgelöst durch enorme Hitze und Trockenheit. Trotz dieser Belastung haben sich die Pflanzen an vielen, sehr unterschiedlichen Standorten hervorragend entwickelt. Es zeigte sich auch, dass sich die Pflanzen von Stresssituationen durch den ein oder anderen Sturm oder Starkregen schnell wieder erholten. Wichtig bei diesen Starkzehrern ist die regelmäßige Düngung mit handelsüblichen Balkonpflanzendüngern.

Mit dieser Aktion konnte Selecta one nicht nur im Westallgäu punkten. Die AlpeTunia®-Serie beweist sich auch an anderen Extremstandorten in deutschen Innenstädten, insbesondere dort wo Standort, Wetter oder ein fehlender, grüner Daumen anderen Balkonpflanzen schon längst den „Garaus“ gemacht haben.

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