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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Selbsterntefelder: Standbein für stadtnahe landwirtschaftliche Betriebe
Jäten, ernten, ausprobieren: Das Selbermachen ist zurück, Verbraucher möchten wieder Hand anlegen, an das was auf ihre Teller kommt. Doch ein eigener Gemüsegarten, dafür fehlt vielen Familien die Erfahrung mit Gemüseanbau, ein eigenes Gartenstück oder die Lust auf eine dauerhafte Bindung an einen Kleingartenverein. Selbsterntefelder sind für diese Kundengruppe die Lösung auf Zeit. Eine überschaubare Parzelle, für eine Sommersaison gepachtet, auf der bereits eine Grundausstattung an Gemüse wächst, wenn die Pächter erstmals ihr Stückchen Feld betreten. Die Anbieter haben es vorbereitet: In langen Reihen stehen Möhren, Bohnen, Salat, Zwiebeln und Kartoffeln nebeneinander. Gießkannen, Spaten, Harken und Hacken liegen zum Ausleihen bereit. Jede Parzelle umfasst einen Abschnitt, der die gängigen Gemüsesorten beinhaltet.
Für die landwirtschaftlichen Betriebe ist diese Art, ein Feld zu bestellen ungewöhnlich, aber lohnend. Selbsterntefelder bringen einen kalkulierbaren Pachtertrag ein. Landwirtschaftliche Betriebe können ein solches Konzept in Eigenregie umsetzen oder Vertragspartner überregionaler Anbieter werden, die die Parzellen vieler Standorte verpachten. Geeignet ist das Konzept für Höfe, deren Felder in Stadtnähe liegen und deren Betreiber Spaß an der Wissensvermittlung haben. Für die Kunden auf dem Feld sind Landwirtin oder Landwirt hier auch als Experten gefragt, die ihnen nahe bringen, wie Gemüse wächst und wann der optimale Erntezeitpunkt ist.
Verändertes Verbraucherverhalten setzt einen Trend zur stadtnahen oder innerstädtischen Lebensmittelerzeugung und vor allem des Selbermachens in Gang. Selbsterntefelder ist eins der neuen Konzepte aus dem Themenfeld Urban Gardening, das in der aktuellen Ausgabe der aid-Fachzeitschrift B&B Agrar vorgestellt wird. (Quelle: www.aid.de)

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