Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

SDW: Der Weihnachtsbaum 2015 wird billiger

Experten rechnen mit günstigeren Preisen für den beliebten Weihnachtsbaum. Einerseits war das Wetter in diesem Jahr für das Wachstum ideal und andererseits gibt es mehr Weihnachtsbaumkulturen in Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.

Experten rechnen mit günstigeren Preisen für den beliebten Weihnachtsbaum. Einerseits war das Wetter in diesem Jahr für das Wachstum ideal und andererseits gibt es mehr Weihnachtsbaumkulturen in Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Dieses Überangebot wird zu günstigeren Preisen führen. Ein bis zwei Euro pro Baum sind gut möglich. Das gilt vor allem für die Massenware. Die wohlgeformte Nordmanntanne wird so viel wie im letzten Jahr kosten. Diese erfreuliche Nachricht teilt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Bonn mit.

Über 28 Mio. Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wieder in den Wohnungen der Deutschen stehen. Während bei Haushalten mit Kindern 80% der Familien einen Baum aufstellen, sind es in den immer mehr werdenden 1 bis 2 Personenhaushalten nur noch die Hälfte der Haushalte. Die nicht nadelnde Nordmanntanne ist mit 75% weiterhin der mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum, gefolgt von der Blautanne, der normalen Fichte und der Nobilistanne.

Auch beim Kauf des Weihnachtsbaumes kann man sich umweltbewusst verhalten. Regionalität und Siegel sind die beiden entscheidenden Faktoren.

In fast allen Bundesländern gibt es ein Herkunftssiegel, das garantiert, dass der Baum aus der nahen Umgebung stammt und so unnötiger Schadstoffausstoß durch den Transport vermieden wurde. Auch eine Nachfrage nach der Art der Produktion ist sinnvoll und fördert die umweltfreundlichen Weihnachtsbaumplantagen. So pflegen ökologisch orientierte Anbauer ihre Kulturen per Hand oder durch Schafbeweidung und verzichten auf Un- krautvernichtungsmitteln. In diesem Jahr bieten auch drei Betriebe aus dem Sauerland für ihre umweltfreundliche das PEFC-Siegel erhalten. Weitere Siegel sind u.a. FSC, Naturland und Bioland.

Außerdem ist und bleibt der Kauf eines Weihnachtsbaumes bei regionalen Waldbauern oder beim nächstgelegenen Forstamt immer etwas Besonderes. Viele Betriebe bieten zusätzlich Glühwein und Lebkuchen, so dass der Kauf für die ganze Familie immer ein Erlebnis ist. Bisher werden ca. 5% der verkauften Bäume im Rahmen der Waldbewirtschaftung direkt aus dem Wald entnommen. Die meisten Bäume, die aus der Waldpflege kommen, sind Fichten, Weißtannen und Kiefern.

Weitere Infos unter www.sdw.de/waldwissen/weihnachtsbaum.

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