Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweizer Obstverband: Zeigt Folgen des Klimawandels auf

Der Schweizer Obstverband (SOV) hat am 16. Juni im Bundeshaus im Rahmen der zweiten Ausgabe der Veranstaltungsreihe "Gespräch unter dem Apfelbaum" auf die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels für den Obstbau hingewiesen. Zahlreiche Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus allen politischen Lagern sowie zahlreiche Gäste aus Produktion und Handel folgten der Einladung in die "Galerie des Alpes".

Zweite Ausgabe der Veranstaltungsreihe "Gespräch unter dem Apfelbaum". Bild: Schweizer Obstverband.

Beim Apéro riche mit Erdbeerdegustation bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch zwischen Politik, Vertretenden des Handels, der Produktion und des SOV. Im Zentrum der Veranstaltung stand der Dialog über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweizer Obstproduktion. Simone de Montmollin, Nationalrätin und Vorstandsmitglied des Schweizer Obstverbandes, sowie Jürg Hess, Präsident des SOV, machten in ihren Ansprachen deutlich: Die Folgen der klimatischen Veränderungen – darunter Hitze, Dürre, neue Krankheiten und extreme Wetterereignisse – stellen die Branche vor große Herausforderungen. Die Politikerinnen und Politiker erfuhren aus erster Hand, wie die Obstproduzentinnen und -produzenten mit diesen Herausforderungen umgehen und was die Branche bereits für das Klima macht.

Zudem zeigte der Schweizer Obstverband konkret auf, wie die Politik der Obstbranche helfen kann: Es braucht wirksame Pflanzenschutzmittel, um einen modernen, wirtschaftlich tragfähigen und ökologisch nachhaltigen Obstbau zu sichern. Weiter sind die Züchtung und Zulassung resilienter Sorten nötig, die widerstandsfähiger gegenüber Hitze und Krankheiten sind. Zudem müssen die Genehmigungsverfahren für den Bau von beispielsweise Wasserrückhaltesystemen oder Schutzvorrichtungen vereinfacht und beschleunigt werden, damit die Produzierenden ihre Kulturen wirksam vor den klimatischen Veränderungen wie Hagel oder Dürre schützen können.

Nur mit gezielter politischer Unterstützung kann sich die Obstbranche wirksam auf die veränderten klimatischen Bedingungen einstellen – und weiterhin qualitativ hochwertige Früchte aus der Schweiz anbieten.

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