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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweizer Hagel: Delegiertenversammlung 2025
Ein historischer Ort, der mit seiner Vergangenheit als Zentrum der industriellen Innovation und sozialen Verantwortung den passenden Rahmen für eine Veranstaltung bot, die im Zeichen von Solidarität, Weiterentwicklung und Rückblick stand.
Verwaltungsratspräsident Michel Cruchon eröffnete die Versammlung und führte gemeinsam mit der Direktion sowie den Länderverantwortlichen durch einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2024. Neben der Bilanz standen auch strategische Weichenstellungen im Mittelpunkt: das Adaptationsprogramm im Zeichen des Klimawandels, der Markteintritt in Portugal sowie die Zielsetzungen für das Jahr 2025.
Trotz herausfordernder Wetterbedingungen, insbesondere durch Frost und Hagel in der Schweiz, blickt die Schweizer Hagel auf ein solides Geschäftsjahr zurück: Die Bruttoprämieneinnahmen beliefen sich auf 144,1 Mio. CHF, insgesamt betreut die Genossenschaft über 33.000 landwirtschaftliche Betriebe in der Schweiz, Frankreich und Italien – auf einer Fläche von mehr als 1,1 Mio. Hektar. Das breit abgestützte Geschäftsmodell zahlte sich einmal mehr aus: Während in der Schweiz die Schadenaufwände hoch lagen, blieb die Belastung in den übrigen Ländern gering. Daraus resultiert eine Gesamtschadenquote von 62,1% und ein Schadenkostensatz von 83,8%.
Diese positive Entwicklung erlaubt es der Schweizer Hagel, ihren Versicherten in der Schweiz auch 2025 Prämienrückvergütungen in der Höhe von 2,8 Mio. CHF zukommen zu lassen – ein Zeichen der genossenschaftlichen Verlässlichkeit.
Ein zukunftsweisender Entscheid fiel zudem mit der Genehmigung der Totalrevision der Statuten. Sie legt die Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Schweizer Hagel und stärkt ihre Position als resiliente, moderne Genossenschaft in einem sich rasch wandelnden Umfeld.

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