- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Schweizer Hagel: Delegiertenversammlung ...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweizer Hagel: Delegiertenversammlung 2023
71 Delegierte und zahlreiche Gäste reisten am 22. April nach Zürich, um an der 144. Delegiertenversammlung der Schweizer Hagel teilzunehmen. Die Direktion und die Länderverantwortlichen vermittelten im Jahresrückblick die wesentlichen Informationen zu den erzielten Meilensteinen, Neuerungen, Schäden und zur Jahresrechnung. Die Prämieneinnahmen stiegen 2022 um 12%. Trockenheit, niederschlagsarme Sommermonate und Hagelschlag verursachten im vergangenen Jahr erhebliche Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen. Trotz einem sehr guten Ergebnis in Italien musste das Unternehmen einen finanziellen Verlust von 5,9 Mio. CHF (ca. 6 Mio Euro) verbuchen. Die Schweizer Hagel bleibt weiterhin sehr solide aufgestellt und ist für die zukünftigen Herausforderungen bestens gerüstet. Ein wichtiger Meilenstein im Jahr 2022 stellt die Übernahme der Tierepidemienversicherung für Schweine und Legehennen dar. Damit können sich die Produzentinnen und Produzenten auf eine lückenlose Versicherungsdeckung verlassen, welche künftig auch auf andere Tierkategorien ausgeweitet werden soll.
"Im Rahmen unserer Strategie 2027 wollen wir unseren Beitrag zur Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion leisten. Wir fokussieren uns auf einen weiterhin guten Service, das Versicherungsgeschäft und die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel", erklärte Adrian Aebi, Direktor der Schweizer Hagel. Hierzu beabsichtigt das Unternehmen in Technologie und Daten sowie gut ausgebildete Mitarbeitende zu investieren, um für die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet zu sein. Die Schweizer Hagel führte bereits 2022 die Acker-Basis-Versicherung ein und informierte anlässlich der Delegiertenversammlung über weitere neue Produkte wie z.B. die Hortikultur-Basis-Versicherung. Damit passt das Unternehmen ihre Produktepalette an die Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden an, welche bereit sind, mehr Risiko selbst zu tragen. Als bäuerliche Genossenschaft bleibt die Schweizer Hagel in der Landwirtschaft stark verankert und treibt mit ihren Innnovationen den Agrarversicherungsmarkt voran. Die Delegierten genehmigten in Zürich sämtliche Geschäfte und nutzten den Anlass aktiv, ums ich auszutauschen. (Schweizer Hagel)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.