- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Schweiz: Volksinitiativen finden keine M...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Volksinitiativen finden keine Mehrheit
Mit der Umsetzung des letzten Jahrs mit großem Mehr angenommenen neuen Verfassungsartikels für Ernährungssicherheit hat der schweizer Bundesrat bereits einen verbindlichen Volksauftrag zur Stärkung einer nachhaltigen Produktion im In- und Ausland bekommen. Diesen muss er nun umsetzen.
Ein Jahr nach der großen Zustimmung für die Verankerung der Ernährungssicherheit in der Verfassung musste sich das Stimmvolk zu zwei weiteren Initiativen zur Landwirtschaft und der Herkunft sowie Qualität des Essens äußern. Die Mehrheit wollte keinen zusätzlichen Artikel dazu in die Bundesverfassung aufnehmen, weil zentrale Anliegen der beiden Initiativen bereits im Artikel 104a für Ernährungssicherheit enthalten sind. Die vielen Ja-Stimmen bezeugen, dass die bäuerlichen Familienbetriebe, eine faire Verteilung der Wertschöpfung, das Tierwohl, der Schutz des Regenwaldes oder die Arbeits- und Menschenrechte bedeutende Anliegen der Bevölkerung sind. Es stehen weitere Abstimmungen rund um die Landwirtschaft und Lebensmittel an, denn das Interesse ist ungebrochen: Eine nachhaltig produzierende Land- und Ernährungswirtschaft bleibt im Zentrum der Diskussion. Der Bundesrat muss diesem Anliegen sowohl bei der Ausgestaltung der neuen Agrarpolitik als auch beim Abschluss von Handelsabkommen Rechnung tragen. (Quelle: Schweizer Bauernverband)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.