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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Tomatenvirus im Thurgau festgestellt
Diese Pflanzenkrankheit befällt unter anderem Tomaten- und Peperonipflanzen und kann zu Ertragsausfällen von 100% führen. Zurzeit kann das Jordanvirus nur durch Tilgungsmaßnahmen bekämpft werden. Der Kantonale Pflanzenschutzdienst am Arenenberg hat gemeinsam mit dem Landwirtschaftsamt Thurgau, Vertretern des Bundesamtes für Landwirtschaft und Agroscope Bekämpfungsmaßnahmen ergriffen. Für Menschen ist diese Pflanzenkrankheit unbedenklich.
Das Jordanvirus befällt Tomaten und Peperoni, da es die durch Resistenzzüchtung erwirkten Resistenzen gegen diese Virengruppe durchbrochen hat. Seit 2014 ist das Virus in Israel präsent – daher der Name nach dem Fluss Jordan – und hat sich dort innerhalb kurzer Zeit ohne Quarantänemaßnahmen in praktisch allen Tomatenanbaugebieten ausgebreitet. Weltweit kam es im Jahr 2020 zu 45 Ausbrüchen.
In der Schweiz ist diese Pflanzenkrankheit als potentieller Quarantäneorganismus eingestuft, der von außen in die Schweiz eingeschleppt werden kann. Er wird von den kantonalen Pflanzenschutzdiensten überwacht und muss bekämpft werden Zudem sind die Tomaten und Peperoni produzierenden Betriebe verpflichtet, Verdachtsfälle zu melden. So geschehen auch im Kanton Thurgau. Aufgrund einer Verdachtsmeldung im Juli konnte die Infektion mit dem Jordanvirus in Tomatenpflanzen auf einem Betrieb nachgewiesen werden.
Der Kantonale Pflanzenschutzdienst am Arenenberg hat gemeinsam mit dem Landwirtschaftsamt Thurgau, Vertretern des Bundesamtes für Landwirtschaft und der Forschungsanstalt des Bundes Agroscope Bekämpfungs- und weitere Überwachungsmaßnahmen ergriffen. Damit soll verhindert werden, dass sich das Virus weiter ausbreiten kann. Beim Jordanvirus handelt es sich um eine reine Pflanzenkrankheit, wie es viele andere gibt. Sie befällt in erster Linie Tomaten- und Peperonipflanzen. Eine Übertragung auf den Menschen ist ausgeschlossen und für diesen somit ungefährlich. (tg.ch)

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