- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Schweiz: Spargelsaison hat begonnen
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Spargelsaison hat begonnen
Wüchsiger Spargel
Das Wachstum des Spargels ist sehr temperaturabhängig. Solange es unter 8°C ist, treiben die Sprossen nicht aus. Ab 10°C beginnt langsam das Wachstum. Wenn die Temperaturen ansteigen, geht es plötzlich sehr schnell. Bei 13°C wachsen sie 2-3 cm, bei 17°C fünf cm pro Tag. Das Wetter in den letzten Tagen begünstige diese Entwicklung.
Marktsituation
Die Spargelproduzenten konnten bereits erste kleinere Mengen ernten, die in den Hofläden zu kaufen waren. Die Erntemengen nehmen stetig zu, sodass gegen Ende April auch die Großverteiler mit Schweizer Spargel beliefert werden können.
Spargelzahlen im Überblick
Im Jahr 2023 wurden in der Schweiz insgesamt 730 Tonnen Spargel geerntet. Das sind rund 80 Tonnen weniger als im Jahr 2022. Dies ist auf den eher nassen und kühlen Frühling zurückzuführen, der für einen Spargelstart erst im Mai sorgte. Die Erntemengen 2023 teilen sich auf in 425 Tonnen Bleich- und 305 Tonnen Grünspargel. Das Gesamtvolumen (inkl. Import) von 9.618 Tonnen entspricht einer Inlandproduktion von nur 7,6%. (Quelle SZG).

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.