Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Schönste Hofläden gekürt

Die Anzahl Bauernbetriebe, die Produkte direkt ab Hof verkaufen, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Ein Grund für den Schweizer Obstverband (SOV) und den LANDfreund die zweite Nationale Prämierung zu lancieren und die schönsten Hofläden zu bewerten und auszuzeichnen.

Die Jury hat 30 Favoriten besucht und bestimmte den erst-, zweit- und drittplatzierten sowie die nachfolgenden Plätze vier bis zehn. Bild: SOV.

Aus der ganzen Schweiz haben 100 Hofladenbetriebe beim gemeinsamen Wettbewerb mitgemacht. Die Bandbreite der Bewerber war groß: Es gab Bauernfamilien, die seit Generationen einen Hofladen betreiben, und Newcomer, die mit Enthusiasmus frisch gestartet sind. Bewertet wurde nach den Kriterien: Produkte der Schweizer Landwirtschaft, Gesamtkonzept passend zum Betrieb, Qualität der Produkte, Sortiment, Präsentation. Ein wichtiges Kriterium war zudem das Ambiente.

Nach Sichtung der Anmeldeunterlagen hat die Jury 30 Favoriten besucht und bestimmte den erst-, zweit- und drittplatzierten sowie die nachfolgenden Plätze vier bis zehn.

Die Gewinner des Hofladen-Wettbewerbs 2021 sind:

- Corinne und Franz Schuler vom Ludihof in Benken (SG)
- Sara und Adrian Kunz vom Früchtehof in Grüningen (ZH)
- Erika und Christoph Gehrig-Häfliger vom Hubihof in Bellikon (AG)

Eine Auszeichnung erhielten (alphabetisch):

- Regula und Xaver Appert-Jauch aus Schwyz (SZ)
- Mireille Ducret aus Ecublens (VD)
- Katharina und Lukas Friedli aus Schocherswil (TG)
- Jonas Imfeld und Marina Blum aus Geuensee (LU)
- Manuela Mock-Dörig aus Appenzell (AI)
- Hanspeter Rohrer aus Belp (BE)
- Sabine und Hannes Röthlisberger-Wolleb aus Ersigen (BE)

Juryleiter und Präsident des Fachzentrums Direktvermarktung des SOV, Ernst Lüthi, zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse: "Die große Anzahl Teilnehmer deute ich als Zeichen, dass eine Professionalisierung stattfindet. Die Betriebe wollen eine Standortbestimmung vornehmen. Die Direktvermarktung trägt eine große Verantwortung und ist ein Aushängeschild der Landwirtschaft", betont Lüthi. Und ganz klar – der Wettbewerb "Schönster Hofladen" trägt zur Professionalisierung bei, vernetzt Direktvermarkter untereinander und ist ein Benchmarkt, wo man voneinander lernen kann. (SOV)

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