Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Saisonstart bei Erdbeeren

Die ersten Schweizer Erdbeeren sind da. Die Produzenten rechnen mit einer durchschnittlichen Ernte – trotz Frostnächten im April. Die Saison dauert bis Oktober.

Erdbeere: Königin unter den Beeren. (pd)

Gute Nachricht für alle Beerenliebhaber: Jetzt haben Schweizer Erdbeeren wieder Saison. Die Erntemengen nehmen stetig zu und erreichen zwischen Ende Mai und Mitte Juni ihren Höhepunkt. Erdbeeren liegen im Trend. Die Inlandproduktion stieg seit 2008 um rund 40% auf 7.350 t im letzten Jahr. Die Anbaufläche nahm im gleichen Zeitraum um 25% zu und erreichte 2016 mit 520 Hektar einen Rekordwert.

Der Schweizer Obstverband rechnet mit einer durchschnittlichen Ernte. Anders als bei Kirschen und Zwetschgen haben die Frostnächte im April den Erdbeeren weniger anhaben können. Die Frostschäden werden auf rund 10% geschätzt.

Großteil wird importiert

Erdbeeren sind mit Abstand die beliebtesten Beeren. Hinter Apfel und Birne sind sie zudem eine der wichtigsten Früchte für die hiesigen Obstproduzenten. Der Erdbeeren-Konsum hat sich von der eigentlichen Saison entkoppelt. Ab Februar nimmt der Appetit auf Erdbeeren jeweils zu, im März und April erreicht der Konsum bereits Höchstwerte - zu einer Zeit, wenn Schweizer Erdbeeren noch nicht erhältlich sind. Deshalb werden große Mengen importiert. Im letzten Jahr waren es 14.900 t - zwei Drittel der in der Schweiz konsumierten Erdbeeren. (lid)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.