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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Rückblick auf das Extremwetterjahr 2021
Rund 14.000 Schadenmeldungen mit einem Schadenvolumen von über 110 Mio. Franken (ca. 105 Mio. Euro) an landwirtschaftlichen Kulturen verzeichnet die Schweizer Hagel für dieses Jahr. Dies ist mehr als das Doppelte der eingenommenen Prämien. Das Jahr 2021 war von Frost, Hagel und Nässe gekennzeichnet. In den ersten zehn Apriltagen herrschte eine anhaltende Kälte, welche vor allem beim Steinobst zu Frostschäden führte. Über 85% der Gesamtschadenssumme sind jedoch dem extremen Hagel in den Monaten Juni und Juli zuzuordnen. Hagelkörner, welche die Pflanzen regelrecht zerhäckseln und auf den Feldern eine Spur der Verwüstung hinterlassen und binnen weniger Minuten die Arbeit eines ganzen Jahres zerstören, sind schmerzhaft. Leider mussten dies viele Produzentinnen und Produzenten dieses Jahr erfahren.
Betroffen vom Hagel waren durchwegs alle Kulturen. Regional wurde die Deutschschweiz mit 74% der Gesamtschadensumme überdurchschnittlich von den Unwettern getroffen (Westschweiz 25% und Tessin 1%). Die anhaltenden Niederschläge führten lokal zu Überschwemmungen, welche bei Ackerkulturen und insbesondere bei Gemüsekulturen schwere Ernteverluste verursachten.
2021 beweist sehr eindrücklich, dass ein vorausschauendes Risikomanagement unabdingbar ist. Viele Produzentinnen und Produzenten waren sehr froh, dass sie sich abgesichert hatten und auf den Versicherungsschutz der Schweizer Hagel kombiniert mit einer fachmännischen und effizienten Schadenabwicklung und -auszahlung zählen konnten. Für viele war somit die Liquidität und manchmal sogar das Weiterbestehen gesichert. Deshalb vertraut ein großer Teil der Schweizer Betriebe der Nr. 1 für Ernteversicherungen und sichert ihre Ernte gegen Wetterrisiken ab. (Schweizer Hagel)

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