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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Rotkohl - das runde Chamäleon
Rotkohl, Rotkraut, Blaukraut: der Rotkohl trägt regional verschiedene Bezeichnungen. Dies liegt an seiner farblichen Anpassungsfähigkeit: Je nach Zubereitungsart wechselt das Blaukraut seine Farbe. Der in ihm enthaltene Farbstoff Anthocyan ist ein Säure-Base-Indikator. Mit der Beigabe von Essig oder Zitronensaft wird das Gemüse rot, in wenig Natron hingegen lässt das Kraut in schönem violett-blau erleuchten.
Der Farbstoff Anthocyan hat es auch als "sekundärer Pflanzenstoff" in sich: Diese Stoffe hemmen Entzündungen und stärken das Immunsystem. Überhaupt enthält der Rotkohl viel Vitamin C, Magnesium, Kalium und Ballaststoffe. Aber Achtung: zu langes Kochen zerstört das Vitamin C!
Ursprünglich stammt der heute in der Schweiz angepflanzte Rotkohl wahrscheinlich vom Staudenkohl ab, der im Mittelmeergebiet bis an die Atlantikküste beheimatet ist. Weiß- und Rotkohl gehören beide zur Sorte "Kopfkohl" und sie unterscheiden sich einzig in ihrer Farbe.
Die Ernte von Rotkohl findet November bis März statt. 2018 konnten in der Schweiz 5.039 Tonnen geerntet werden, das ist fast halb so viel wie beim Weißkohl (9.385), der vor allem zu Sauerkraut verarbeitet wird. (lid.ch)

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