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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Revival des Grünkohls
Wenn es draußen langsam kalt wird, wächst nicht mehr viel in den Schweizer Gärten. Da fällt das satte Grün des Grünkohls schnell auf. Das schnellwüchsige robuste Wintergemüse übersteht Temperaturen von -15°C. Und die Kälte tut ihm sogar gut: sie bringt seinen angenehmen süßlichen Geschmack zum Vorschein. Wer über den Winter immer mal wieder in paar Blätter Grünkohl, der übrigens auch Kale und Ferderkohl genannt wird, in Eintöpfe oder Suppen streut, profitiert von viel wertvollem Vitamin C. Kaum ein anderes Gemüse kann mit einem so hohen Gehalt an diesem Gesund-Vitamin auftrumpfen. Nebst Vitaminen liefert der gesunde Kohl auch verschiedene lebenswichtige Nährstoffe, Eisen, pflanzliches Eiweiß und Antioxidantien.
Beinahe ausgestorben
Bereits im antiken Rom verzehrte man einen Vorläufer des Grünkohls: den Sabellinischen Kohl. Angeblich war die Pflanze damals so beliebt, dass ihr Anbau als Garant für Reichtum galt. Die größten Anbaugebiete des modernen Grünkohls befinden sich heute in Nord- und Westeuropa. In der Schweiz fing der Anbau von Grünkohl im 19. Jahrhundert an und wurde bis in die Zwischenkriegszeit in der Westschweiz und der Region Basel in größerem Stil betrieben. Grünkohl war ein willkommener Vitaminlieferant für die oft harte Winterzeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet der besondere Kohl vorübergehend in Vergessenheit und beinahe wäre er ganz ausgestorben.
Die Schweizer Stiftung Pro Specie Rara sorgte für seine Wiederentdeckung. Zuerst fand man Grünkohl nur in den Auslagen einiger Bioläden, mittlerweile ist er aber auch bei den großen Detailhändlern zu finden. Und auch in den Schweizer Hausgärten entdeckt man den gekräuselten Kohl zwischen November und März immer öfters.
Je nach Züchtung weist die Pflanze eine tiefgrüne bis grün-bräunliche Farbe auf. Mit seinen gekräuselten Blättern erinnert Grünkohl ein wenig an eine winzige Palme, weshalb das Gemüse auch scherzhaft "Palme aus dem Norden" genannt wird.
Tipp: Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass der Grünkohl keine trockenen Blattspitzen hat, sondern insgesamt knackig ist und eine satte Farbe hat. (lid)

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