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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Obstbranche wird noch nachhaltiger
Im Gegenzug erhält die Produktion einen finanziellen Mehrwert. Die Unterstützung für das Programm ist groß: bereits im ersten Jahr wird auf mehr als 85% der Kernobstfläche gemäss den neuen Anforderungen produziert.
Der Schweizer Obstverband hat während dem Abstimmungskampf gegen die Agrar-Initiativen stets betont, dass die Branche gewillt ist, deutliche Fortschritte im Bereich der nachhaltigen Produktion zu erzielen. Nun lässt diese den Worten Taten folgen: Auf mehr als 85% der Schweizer Kernobstfläche wird bereits im ersten Jahr gemäß den neuen Anforderungen von "Nachhaltigkeit Früchte" produziert. "Wir freuen uns riesig über die große Unterstützung des nationalen Branchenprogramms", sagt Jimmy Mariéthoz, Direktor des Schweizer Obstverbandes, "sie zeigt den Willen der Obstproduzentinnen und Obstproduzenten, die Zukunft aktiv anzugehen und noch nachhaltiger zu produzieren". Mit der rekordhohen Beteiligung am Nachhaltigkeitsprogramm leistet die Branche einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des bundesrätlichen Maßnahmenplans "Sauberes Wasser".
Über "Nachhaltigkeit Früchte"
Mit der "Nachhaltigkeit Früchte" soll in einem ersten Schritt Schweizer Kernobst noch nachhaltiger produziert werden. Die nationale Branchenlösung umfasst neun Nachhaltigkeitsziele und sieht rund 90 Massnahmen in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit vor. Damit wird den gestiegenen Anforderungen von Konsumierenden, Gesellschaft, Markt und Politik Rechnung getragen. Mit "Nachhaltigkeit Früchte" gelten die gleichen Anforderungen an die Produktion, unabhängig vom Abnehmer, und zwar in der ganzen Schweiz. Für den zusätzlichen Aufwand werden Produzentinnen und Produzenten mit 6 Rappen pro Kilogramm Kernobst entschädigt. Dieser Mehrerlös gilt für Äpfel und Birnen der ersten und zweiten Klasse. (Schweizer Obstverband)

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