Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Migros manövriert Fenaco aus

In der Gemüsebranche herrscht Unruhe. Seit der Übernahme von Steffen-Ris durch die Fenaco tendiert die Migros zu einer Umverteilung bei den Zulieferern. Dies hat Folgen für die Abpackbetriebe und die Anbaugebiete.

In der Gemüsebranche herrscht Unruhe. Seit der Übernahme von Steffen-Ris durch die Fenaco tendiert die Migros zu einer Umverteilung bei den Zulieferern. Dies hat Folgen für die Abpackbetriebe und die Anbaugebiete. Das berichtet "schweizerbauer.ch". Die Migros habe bei den Plattformen (Händlern) eine große Umverteilung der Zwiebelliefermenge vorgenommen. Die neuen Verträge seien ab 1. September 2010 gültig und auf ein Jahr befristet. Die Überprüfung der Beschaffung von Früchten und Gemüse sei laut Olivia Luginbühl, Mediensprecherin der Migros, ein normales Vorgehen. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe – die Betroffenen waren am 25.März informiert worden – sei hingegen äußerst ungünstig gewesen, da die Zwiebeln im Seeland bereits ausgesät worden waren.

Wie der "Schweizer Bauer" in Erfahrung bringen konnte, würden den Produzenten im Seeland und in der Westschweiz die Abnahmeverträge um 1.500 Tonnen gekürzt. Zwiebellieferungen nach dem 1. September müssten mit den neuen Plattformen ausgehandelt werden. Gemäß Hans-Peter Kocher, Fachstellenleiter Gemüsebau am Inforama Ins, würden die 1.500 Tonnen einer Fläche von 30 bis 33 Hektar entsprechen, also rund einem Fünftel der im Seeland angebauten Zwiebelfläche. (hr)

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