Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Mehr Schweizer Edelpilze nachgefragt

Die Schweizer Pilzproduzenten konnten den Absatz von Edelpilzen im letzten Jahr steigern. Der Markt für Champignons blieb mengenmäßig gleich, es wurden mehr Bio-Champignons als Suisse Garantie-Champignons nachgefragt.

Shiitake (Bild) blieben im Absatz konstant, während die Nachfrage nach Austern- und Kräuterseitlingen höher ausfiel. Bild: lid.ch, pb.

Die Schweizer Pilzproduzenten konnten den Absatz von Champignons Suisses Edelpilzen im 2019 gegenüber dem Vorjahr um 13% auf 385t steigern, schreibt der Verband Schweizer Pilzproduzenten (VSP) in einer Mitteilung. Zulegen konnten die Produzenten mit Austern- und Kräuterseitlingen, Shiitake blieben im Absatz zum Vorjahr konstant.

Bei einem leicht wachsenden Champignons-Markt im 2019 blieb der Absatz von Schweizer Champignons mit knapp 7.130t gegenüber dem Vorjahr erstmals stabil. Hier fand innerhalb des Absatzvolumens eine Verschiebung von Suisse Garantie zu Schweizer Bio-Champignons statt.

Kritisch gegenüber Migros

Kritisch beurteilt der Verband Schweizer Pilzproduzenten VSP die Detailhandels-Preisreduktion der Migros in der Woche 35/2019, wie Fritz Burkhalter, Sekretär VSP ausführt. Einerseits habe die Preissenkung bis da keine wirksame Absatzsteigerung bewirkt, andererseits setzte es den Produzentenpreis unnötig unter Druck. Gleiche Menge zu tieferem Preis und weniger Marge kann so für die Produzenten nicht aufgehen. Der VSP betont, dass er partnerschaftliche, absatzsteigernde Lösungen anstrebt, um die Wirtschaftlichkeit der Schweizer Produktion zu sichern. (lid.ch)

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