Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Mandelanbau - Utopie oder Chance?

Kann die Mandel eine entsprechende Erweiterung für den Obstbau, u.a. für den Hochstamm-Feldobstbau, in der Schweiz darstellen? Welche Potenziale bestehen für den Anbau und den Absatz? Können Mensch und Natur gleichermaßen profitieren?

Bereits heute finden sich mehrere innovative Betriebe, die Mandeln in der Schweiz mit (kleinem) Ertrag anbauen. Bild: Agroscope.

Erste Antworten liefern Forschende von Agroscope in Zusammenarbeit mit Vertretern aus Praxis und Verwaltung, unterstützt von der Fondation Sur-la-Croix.

Der landschaftsprägende Hochstamm-Feldobstbau bietet viele ökologische Vorteile, steht aber wirtschaftlich unter Druck. Auf der Suche nach Optionen für die Zukunft untersuchten Agroscope-Fachleute das Potenzial der Mandel für einen Anbau in der Schweiz. Mittels Befragung von in- und ausländischen Fachleuten aus Forschung, Praxis und Markt sowie einer umfassenden Literaturrecherche wurden Informationen und Erfahrungen zusammengetragen und hinsichtlich eines Anbaupotenzials für die Schweiz ausgewertet.

Fazit: Bereits heute finden sich mehrere innovative Betriebe, die Mandeln in der Schweiz mit (kleinem) Ertrag anbauen. Diese Betriebe unterstreichen, dass gerade die zu erwartenden Klimaveränderung mit steigenden Temperaturen und vermehrter Trockenheit das Potenzial für den Mandelanbau stetig erhöhen. Und auch der Absatzmarkt zeigt sich interessiert. Die "Schweizer Mandel" als Produkt können sich einige AbnehmerInnen gut vorstellen.

Jedoch zeigte die Recherche auch: Es sind noch viele Fragen offen. Vom optimalen Standort, den geeigneten Sorten, der optimalen Kulturführung, einer angepassten Strategie bezüglich Management und Verarbeitung bis hin zum Absatzmarkt müssen noch viele Themen vertieft werden. Dank des Projekts gibt es bereits erste Maßnahmen, um Wissen zu vertiefen und weiterzugeben. So diente eine Informationsveranstaltung dem Austausch zwischen Praxis, Forschung, Handel und Verwaltung. Darüber hinaus wird das Agroscope-Steinobstzentrum Breitenhof eine Sortenprüfung mit zwanzig Mandelsorten starten. (Agroscope)

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