Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Knoblauch im Kommen

Knoblauch aus der Schweiz? Das gab es noch vor wenigen Jahren nicht. Mittlerweile ist die Nachfrage da und vor allem Biobetriebe setzen darauf.

Knoblauch aus der Schweiz? Das gab es noch vor wenigen Jahren nicht. Mittlerweile ist die Nachfrage da und vor allem Biobetriebe setzen darauf.

Knoblauch aus der Schweiz ist noch nicht weit verbreitet. Doch er ist im Kommen. Ein Blick in die Statistik von 2010 zeigt bei der Inlandproduktion ein leeres Feld und eine Anbaufläche von rund 1,5 Hektar. Diese Fläche ist seither explodiert: Sie lag 2014 schon bei gut 26 Hektar, 18 davon sind Bio.

Im Vergleich zu den Importen von rund 3.800 Tonnen ist die Schweizer Produktion um die 40 Tonnen noch eine verschwindend kleine Menge. Gründe, wieso der Knoblauch noch eine Nische ist, sind die günstige Importware und die aufwändige Arbeit, um die Knoblauchzwiebel zu produzieren. Dennoch: Die steigende Produktion zeigt, dass mehr Konsumenten bereit sind, für Schweizer Herkunft einen höheren Preis zu bezahlen.

Nach Europa kam der Knoblauch aus Asien. Bekannt ist er seit Jahrhunderten. Bereits die ägyptischen Sklaven erhielten beim Bau der Pyramiden eine tägliche Knoblauch-Ration. Vielerorts wurde und wird er auch als Heilmittel gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt. 

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.