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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Kleine Apfelernte machen Importe nötig
Dass die Apfelernte wegen der Spätfröste Ende April in diesem Jahr bescheiden ausfallen wird, war klar. Unklar blieb, wie klein. Nun liegen die Zahlen zu den definitiven Lagerbeständen vor. "Ich bin seit 26 Jahren in dieser Branche tätig, aber eine solche Situation habe ich noch nie erlebt", sagt Marc Wermelinger, Geschäftsführer von Swisscofel, dem Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels.
Knapp 40.000 t Äpfel lagen Ende November an Lager und damit rund 35% weniger als vor einem Jahr. Der Bestand liegt damit deutlich unter den 57.000-60.000 t , welche die Obstbranche jeweils als Ziel anpeilt. "Das Sortiment wird schnell schwinden, etliche Sorten werden bald nicht mehr im Angebot sein", erklärt Wermelinger.
Einige Sorten wie Elstar, Rubinette oder Cox Orange sind bereits ausverkauft. Boskoop-Äpfel mussten bereits importiert werden - zu einem hohen Zollansatz. In größeren Mengen vorhanden sind die beliebten Sorten Golden Delicious und Gala. Dennoch: Die derzeit an Lager liegenden Äpfel reichen nicht bis zur nächsten Ernte.
Laut Wermelinger könnten Schweizer Äpfel bereits Mitte April ausverkauft sein. Um das zu verhindern, will die Branche bald schon gezielt Äpfel importieren, um das hiesige Angebot zu ergänzen. Zum Beispiel mit zweitklassigen Äpfeln für die Tiefpreislinien der Detailhändler, von denen es aktuell zu wenige gibt. Wermelinger: "Diejenigen Äpfel, die heute geerntet wurden, waren von ausgezeichneter Qualität, Klasse 1-Äpfel." (Quelle: LID)

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