- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Schweiz: Kernobsternte ist gestartet
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Kernobsternte ist gestartet
Aktuell werden die ersten Äpfel und Birnen der Saison geerntet. Die Erntezeit erreicht ihren Höhepunkt Mitte September und dauert bis Ende Oktober. Der Schweizer Obstverband rechnet mit einer Apfelernte von 96.000 Tonnen dieses Jahr, das sind 5% weniger als 2025 und knapp 10% weniger als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Bei den Birnen werden 16.000 Tonnen erwartet, ein Plus von 20% gegenüber dem Vorjahr und knapp 4% mehr als im Fünfjahresschnitt. Die Ernteschätzung erfolgte auch dieses Jahr mit PreApPear. Die App ermöglicht es, mithilfe von künstlicher Intelligenz das Ertragspotenzial zu schätzen.
Wetterbedingungen bleiben entscheidend
Wie sich die Trockenheit auf das endgültige Ernteergebnis auswirken wird, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen. Insbesondere der Fruchtzuwachs in den kommenden Tagen wird für die tatsächlichen Erntemengen entscheidend sein. Die hohen Temperaturen können sich zudem auf die Ausfärbung bestimmter Apfelsorten auswirken. Für die Entwicklung der sortentypischen roten Farbe sind kühle Nächte von Vorteil. Bleiben diese aus, kann sich die Ausfärbung einzelner Sorten verzögern oder weniger intensiv ausfallen. Die innere Qualität und der Geschmack der Früchte werden dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.
Gala und Kaiser Alexander bleiben die wichtigsten Sorten
Die Sorte Gala bleibt weiterhin der am meisten angebaute Apfel (30%) in der Schweiz, gefolgt von Golden Delicious und Braeburn (beide 11%). Bei den Birnen ist die Sorte Kaiser Alexander mit 31% Spitzenreiter, gefolgt von Conférence (25%). Auf dem dritten Platz landet Williams (11%), die ebenfalls bekannte Birnensorte Gute Luise erreicht noch 10%.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.