Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Keine Reserven für Mostobst

Bei Mostäpfeln und -birnen hat das Produktzentrum Mostobst festgelegt, dass 2017 keine Reserven eingezogen werden. Die Richtpreise bleiben gleich wie im Vorjahr.

Nach dem Frühjahrsfrost und dem Juni-Fall wird die Mostobstmenge voraussichtlich tiefer ausfallen als im Vorjahr. Daher hat die zuständige Kommission beschlossen, dass keine Reserven eingezogen werden. Dieser frühzeitige Entscheid soll maßgeblich dazu beitragen, dass die gesamte inländische Mostobsternte verarbeitet wird und keine zusätzlichen Importe getätigt werden müssen.

Damit die Mostereien genügend Äpfel und Birnen für die Produktion aller Labels (Suisse Garantie, Bio Suisse, Hochstamm Suisse, etc.) erhalten, sind sie darauf angewiesen, dass ihnen die Landwirte ihr Mostobst liefern. Ob bei großen oder kleinen Mostobsternten, die Mostereien zählen auf zuverlässige Partnerschaften, um auch in diesem Jahr genügend qualitativ gutes Mostobst zu erhalten. Nur so können sie die Position von Obstsaftprodukten im Handel und Gastronomie weiter stärken. Die Hoffnung auf genügend qualitatives gutes Obst wird in der ganzen Branche gehegt. (Quelle: Swissfruit)

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