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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Kartoffel-Produzenten sitzen auf Überschuss
Die Schweizer Kartoffel-Ernte fällt viel größer aus als erwartet. Die Produzenten sitzen auf rund 50.000 Tonnen überschüssiger Kartoffeln. Diese landen nun im Futtertrog der Tiere oder dienen der Biogas-Produktion.
Dass die Ernte derart groß ausfiel, sei aufgrund des trockenen Frühlings eine Überraschung, erklärte Ruedi Fischer, Präsident der Vereinigung der Schweizer Kartoffelproduzenten (VKSP), gegenüber der Bauernzeitung. Mit dem Regen im Juni hätten die Kartoffeln jedoch das Wachstum innert kurzer Zeit kompensiert. Der VKSP geht von einer Ernte von bis zu 470.000 Tonnen aus. In einigen Regionen seien die Erträge bis zu 20% höher ausgefallen als 2010, berichtet die Nachrichtenagentur "SDA".
Die Überschüsse müssen nun laut Fischer verfüttert oder in die Biogasanlage geliefert werden. Für die überzähligen Kartoffeln erhalten die Bauern zwischen 11 und 15 Franken pro 100 kg aus einem Fonds, der von Produzenten, Handel und Industrie gespiesen wird. Hätten die Bauern die Kartoffeln als Nahrungsmittel verkaufen können, hätten sie rund doppelt so viel Geld erhalten. Im Laden werden die Kartoffeln indes nicht billiger, weil die Überschüsse gar nicht auf den Markt gelangen. (Quelle: lid)

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