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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Kampagne "Stopp Japankäfer" lanciert
Aufgrund der bevorstehenden Feiertage und der fortschreitenden Verbreitung des Käfers hierzulande und im angrenzenden Ausland lanciert das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) heute eine Kampagne zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Reisenden. Damit soll die Bevölkerung zur Wachsamkeit aufgerufen und die Verbreitung des Käfers verlangsamt werden.
Der Japankäfer (Popillia japonica) stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Landwirtschaft, den Gartenbau und die Umwelt dar. Während der adulte Käfer Blätter, Früchte und Blüten von mehr als 400 Pflanzenarten befällt, schädigen die Larven Wurzeln von Rasen- und Grünflächen.
Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz größere Befallsherde in den Kantonen Basel, Tessin, Zürich und Wallis abgegrenzt. In weiteren Kantonen lagen zudem Meldungen vor. Von Juni bis September ist die Gefahr der Verschleppung aufgrund des zunehmenden Reiseverkehrs während der Sommerzeit um ein Vielfaches größer. So ist es möglich, dass der Käfer ungewollt in Fahrzeuge und Gepäckstücke gelangt und darin, insbesondere entlang der Nord-Süd-Achsen, mitreist.
In bestimmten Gebieten ist die Tilgung des Japankäfers zwar nicht mehr möglich, aber die von den Kantonen und den Fachpersonen der Branche getroffenen Maßnahmen haben sich als wirksam erwiesen, um seine weitere Verbreitung zu verlangsamen. Diese Verlangsamung ist wichtig, um die Schäden nördlich der Alpen, wo der Japankäfer nur vereinzelt vorkommt, gering zu halten. Nun braucht es aber die Unterstützung der gesamten Bevölkerung.
Daher lanciert der Eidgenössische Pflanzenschutzdienst (EPSD) zusammen mit den Kantonen von Auffahrt bis Mitte August eine Sensibilisierungskampagne. Diese wird vor allem entlang der Nord-Süd-Routen, an Bahnhöfen und Verladebahnhöfen, in den Tourismusregionen im Tessin sowie in den Online-Medien durchgeführt.
Das BLW ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf: Reisende werden gebeten, Fahrzeuge und Gepäck vor der Rückreise sorgfältig zu kontrollieren und jegliche Insekten zu beseitigen.

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