Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Juli 2024 - Monat der Extreme

Der Juli 2024 in der Schweiz war geprägt von einem wechselhaften Beginn mit häufigen Schauern und Gewittern, besonders im Süden. Ab der zweiten Monatshälfte setzte sich hochsommerliches Wetter mit mehreren Hitzetagen durch, besonders in der Westschweiz und im Wallis. Die Temperaturen lagen deutlich über dem Durchschnitt, was den Monat zu einem der wärmsten Juli seit Messbeginn machte. Trotz der zahlreichen Gewitter war die Niederschlagsmenge in vielen Regionen unterdurchschnittlich.

Schweizer Hagel stellt in seinem Rückblick einen Juli 2024 der Extreme fest. Bild: GABOT.

Die extremen Wetterbedingungen führten zu zahlreichen Schadensfällen in der Landwirtschaft. Bei der Schweizer Hagel gingen im Juli über 1.500 Schadensmeldungen ein. Insgesamt wurden versicherte landwirtschaftliche Kulturen auf einer Fläche von rund 7.500 ha (mit Schadenabschätzung) beschädigt. Besonders betroffen waren Kulturen im Ackerbau, Weinbau, Baumschulen, Gemüse- und Obstanbau. Die meisten Schäden wurden aus den Kantonen Bern, Waadt, Neuenburg und Thurgau gemeldet. Die Schadenbelastung lag im Juli unter dem langjährigen Durchschnitt.

Die Hauptursachen der Schäden waren Hagel (etwa 90% der gemeldeten Fälle) sowie Stürme und Überschwemmungen. Hinzu kam das instabile und feuchtwarme Wetter, das die Verbreitung von Pflanzenkrankheiten begünstigte. Dies stellt die Produzentinnen und Produzenten vor zusätzliche Herausforderungen, da eine intensivere Überwachung der Pflanzen notwendig ist, um bei Krankheitsbefall rasch reagieren zu können.

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