Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Immer weniger Tabak im Anbau

Auch 2016 ist die Anzahl der Tabak-Bauern in der Schweiz gesunken. Laut dem Verband Swiss Tabac ist der Rückgang besorgniserregend für die Branche.

Bild: Laurent Thierrin/landwirtschaft.ch.

Die Anzahl der Betriebe, die Tabak anbauen, nahm letztes Jahr im Vergleich zu 2015 um 5 auf 161 ab, wie aus dem Tätigkeitsbericht von Swiss Tabac, dem Verband der Tabakpflanzer-Vereinigungen, hervorgeht. Zum Vergleich: 10 Jahre zuvor hatten noch 306 Betriebe Tabak gepflanzt. 39 Betriebe haben sich 2016 zudem entschieden, die Fläche ganz oder teilweise stillzulegen.

Die Anbaufläche von Tabak lag letztes Jahr um 1,15% oder 5,12 ha unter dem Vorjahr. Die Fläche lag bei 441,96 ha Tabak, wobei 335,17 ha auf Burley und 106,79 ha auf Virgin entfallen. Hinzu kommen gemäß Tätigkeitsbericht 4,26 Hektar Stocktabak.

Geerntet werden konnten letztes Jahr 1.013 t Tabak. Das Hauptanbaugebiet für Schweizer Tabak liegt in der Broye. (lid)

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