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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Hochschule entwickelt Saatgut für Bienenweiden
Die Hochschule HAFL entwickelt zusammen mit Partnern neue Saatgutmischungen für Bienenweiden. Erste Tests verliefen erfolgreich.
Zwischen Mitte Mai und Ende Juli geraten Bienenvölker in Nahrungsstress. Raps, Löwenzahn und Obst sind verblüht und der Wald bietet noch keine Nahrung, wie die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) schreibt. Das hat einen Einfluss auf die Entwicklung, Gesundheit und Abwehrkraft der Bienen, weil sich die Völker zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau befinden.
Um die Lücke zu schliessen, entwickeln Forscher der HAFL zusammen mit apisuisse, dem Inforama Rütti, der Lobag und dem Schweizerischen Bauernverband Saatgutmischungen für Bienenweiden. Das von Fenaco/UFA-Samen unterstützte Projekt überzeugte in ersten Versuchen. In Versuchsanlagen wurden fünfmal mehr Honigbienen und zwei- bis dreimal mehr Wildbienen gezählt als in Buntbrachen. Zudem wächst die Mischung nicht nur auf nährstoffarmen, sondern auch auf humusreichen Böden. (lid)

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