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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Gutes Jahr für Weihnachtsbäume
Eine große Angst der Christbaum-Produzenten ist jeweils der Spätfrost im Frühjahr. Wenn die Bäume bereits getrieben haben und der Frost kommt, werden die Knospen braun und sterben ab. Einige können gerettet werden, andere gelangen nicht mehr in den Verkauf.
Die Bäume seien dieses Jahr aber gut gewachsen und es habe wenig Spätfrost und Hagel gegeben, sagt Philipp Gut, Geschäftsführer der IG Schweizer Christbaum. Das kann Produzent Hansjakob Häberli vom Häberlihof in Allmendingen bei Bern bestätigen. "Unsere Tannenbäume blieben glücklicherweise vom Spätfrost verschont, da sie noch nicht ausgetrieben hatten, als die frühen Obstsorten leicht beschädigt wurden."
Wüchsiges Weihnachtsbaum-Wetter
Unter der Frühjahrstrockenheit etwas gelitten hätten die jungen, 3- bis 4-jährigen Bäume. Diese musste Häberli bewässern. Nach der Frühjahrstrockenheit folgte bei Häberlis Tannenbäumen mit genügend Niederschlag "wüchsiges" Wetter." Mit der Qualität bin ich sehr zufrieden", sagt er. Er sei zudem dankbar, dass die Anlage von Hagel verschont geblieben ist.
Wie läuft der Direktverkauf in Corona-Zeiten?
Der Häberlihof erwartet dieses Jahr eine mit den Vorjahren vergleichbare Nachfrage, sollte die Maßnahmen nicht verschärft werden. Dass die Leute über die Festtage eher Zuhause bleiben, könnte sich gar positiv auf die Verkaufszahlen auswirken. "Eine Restunsicherheit ist aber vorhanden", sagt Häberli. "Ich bin froh, dass ich die Bäume nicht bestellen und einkaufen muss, sondern je nach Bedarf schneiden kann." (lid)

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