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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Gute Strauchbeerenernte erwartet
Der Schweizer Obstverband (SOV) rechnet mit einer erfreulichen Schweizer Strauchbeerenernte: 2.320 Tonnen Himbeeren, 820 Tonnen Heidelbeeren, 520 Tonnen Brombeeren und 320 Tonnen Johannisbeeren werden dieses Jahr erwartet. Damit liegen die geschätzten Mengen über dem Vorjahr. Einzige Ausnahme sind die Brombeeren, deren Erntemenge voraussichtlich um rund 40 Tonnen tiefer ausfallen wird. Die Anbaufläche für Strauchbeeren ist insgesamt leicht rückläufig, nur bei den Johannisbeeren wurde die Fläche um fast 3% erweitert.
Die Ernte der Strauchbeeren ist bereits in vollem Gange. In der kommenden Woche startet die Haupterntezeit für Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren. Dann werden wöchentlich über 170 Tonnen Himbeeren und mehr als 100 Tonnen Heidelbeeren sowie 50 Tonnen Johannisbeeren erwartet. Bei den Brombeeren beginnt die Haupternte Mitte Juli, mit einem wöchentlichen Ertrag von über 50 Tonnen.
Wirksamer Schutz nötig
Strauchbeeren sind empfindlich – sowohl gegenüber Witterungsextremen wie Hitze, Starkregen oder Hagel als auch gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Um eine stabile Versorgung mit hochwertigen Früchten sicherzustellen, werden viele Beeren in der Schweiz heute geschützt in Folientunnels oder Gewächshäusern angebaut. Diese Anbaumethoden ermöglichen eine bessere Planbarkeit der Ernte, eine höhere Qualität der Früchte und reduzieren gleichzeitig den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, da die Pflanzen unter geschützten Bedingungen weniger anfällig sind.
Gesunde Vitaminbomben
Schweizer Beeren sind nicht nur beliebt, sondern auch richtig gesund: Sie liefern eine geballte Portion Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Diese unterstützen das Immunsystem, fördern die Zellgesundheit und tragen zu einem aktiven, ausgewogenen Lebensstil bei.
Ein großer Pluspunkt: Die Beeren aus der Schweiz werden frisch und reif geerntet und gelangen ohne lange Transportwege oder Lagerzeiten zu den Konsumierenden. So bleibt das intensive Aroma erhalten und der Nährstoffgehalt ist besonders hoch. Die Schweizer Beerensaison erreicht im Juli und August ihren Höhenpunkt – es lohnt sich, jetzt bewusst zu frischen regionalen Produkten zu greifen.

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