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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Gute Mostobsternte erwartet
In Zusammenarbeit mit den Fachstellen der Kantone Thurgau, St. Gallen, Luzern und Aargau hat der SOV die gesamte hängende Ernte in der Schweiz mithilfe von Indexbetrieben geschätzt. Die Erntemenge wird auf insgesamt 77.500 Tonnen Mostäpfel und 4.650 Tonnen Mostbirnen geschätzt, was leicht über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt. Die Bedingungen für den Bienenflug und die Befruchtung der Blüten im Frühling waren gut. Durch die langanhaltenden Regenfälle erhielten die sonst größtenteils unbewässerten Hochstammbäume die nötige Wasserversorgung während des Sommers. Dies führt zu qualitativ hochwertigen Früchten. Es darf auch heuer wieder mit einer ausgezeichneten Schweizer Apfelsaftqualität gerechnet werden.
Birnen für die Süße
In der Schweiz darf einem Apfelsaft bis zu 10% an gepresstem Birnensaft beigemischt werden. Das verleiht dem Saft eine liebliche Süße. Die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Mostbirnen ist damit ein wichtiger Bestandteil für hervorragenden Schweizer Apfelsaft. Mostbirnen sind demnach weiterhin sehr gefragt.
Ernteausgleichsbeiträge Mostobst
Für das Ernteausgleichssystem werden bei Mostäpfeln eine Menge von 51.300 Tonnen im SGA-Kanal und 5200 Tonnen im Bio-Kanal erwartet. Bei Mostbirnen werden für SGA 3.500 Tonnen und für Bio 830 Tonnen erwartet. Der Ausschuss Ernteausgleich des Produktzentrums Mostobst des Schweizer Obstverbands hat für die geschätzte Ernte 2024 keinen Ernteausgleichsbeitrag für Mostäpfel SGA festgelegt. Dieser wird erst ab einer Erntemenge von mehr als 75.000 Tonnen im SGA-Kanal erhoben. Für Bio Mostäpfel und -birnen wird unabhängig der Erntemengen kein Ausgleichbeitrag erhoben, dasselbe gilt für Mostbirnen im SGA-Kanal.

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