Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Gute Mostobsternte

Im Ernteausgleichssystem, kurz EAS, wurden dieses Jahr 77.280 Tonnen Mostäpfel und 13.176 Tonnen Mostbirnen verarbeitet. Die Ernteschätzung bei den Mostäpfeln übersteigt die Ernteschätzung im EAS damit um 25%. Dieses Jahr wurde kein Ernteausgleichsbeitrag erhoben.

Volle Bäume und große Früchte. Bild: GABOT.

Mitte November haben die Mostereien die letzten größeren Mengen Mostobst verarbeitet und damit die Saison 2024 großmehrheitlich abgeschloßen. Insgesamt wurden 77.280 Tonnen Mostäpfel und 13.176 Tonnen Mostbirnen im Ernteausgleichssystem verarbeitet. Der Bioanteil lag bei den Mostäpfeln bei 10% und bei den Mostbirnen bei 17% und ist damit etwas höher als in den Vorjahren.

Witterungsbedingt viele große Früchte

Die hervorragende Ernte im Jahr 2024 ist auf die gute Befruchtung während der Blüte im Frühling und die ausreichende Wasserversorgung zurückzuführen. Insbesondere die Mostbirnenbäume haben davon profitiert und einen sehr guten Behang aufgewiesen.

Schweizer Kulturgut fördert Biodiversität

Ein großer Teil des Mostobstes in der Schweiz wächst an ökologisch wertvollen Hochstammbäumen. Sie gehören seit Jahrhunderten zum Kulturgut unseres Landes und tragen zu einem schönen Landschaftsbild bei und bilden gleichzeitig den Lebensraum vieler Nützlinge in der Landwirtschaft. Die Pflege dieser Hochstammbäume ist zeitintensiv und erfordert viel Herzblut und eine große Portion Leidenschaft für dieses altehrwürdige Traditionshandwerk. Mittlerweile gibt es auch viele Betriebe, die Mostobstanlagen mit Niederstammkulturen betreiben. Gemeinsam tragen alle dazu bei, das für das Schweizer Traditionsgetränk genügend Rohstoff vorhanden ist.

Aus der Region, für die Umwelt

Ein Glas Apfelsaft ist nicht nur lecker, sondern auch gut für die Umwelt: Kurze Transportwege reduzieren die CO₂-Emissionen von Schweizer Apfelsaft erheblich im Vergleich zu Getränken aus dem Ausland, die bis in unsere Ladentheken weite Strecken zurücklegen müssen. Aktuelle Berechnungen zeigen: Verglichen mit einem Glas Orangensaft weist der hiesige Apfelsaft einen halb so großen CO₂-Fussabdruck auf. Der Kauf von regionalen Produkten ist somit nachhaltig und kurbelt die lokale Wirtschaft an.

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