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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Früchte- und Gemüseabsatz auf Rekordniveau
Zuoberst auf dem Treppchen bei den Früchten steht mit Abstand die Banane. Über 79 Mio. kg davon setzte der Schweizer Detailhandel 2025 ab. Auf den nächsten Rängen kommen Äpfel und Orangen, gefolgt von Wassermelonen, Mandarinen/Clementinen sowie Avocados. Insgesamt gingen 460 Mio. kg Früchte über den Ladentisch.
Auch der Umsatz mit Früchten lag mit 1,82 Mrd. Franken über dem Vorjahr. Grund dafür sind leicht höhere Durchschnittskosten pro Kilo. Das BLW betont, das dies nicht zwingend auf höhere Verkaufspreise einzelner Früchte hindeutet: Es ist auch möglich, das die Konsumentinnen und Konsumenten tendenziell zu teureren Früchten greifen. Die umsatzstärkste Frucht war der Apfel mit 194,82 Mio. Franken.
Weitere Infos zu den Daten
Die Zahlen des Detailhandels wurden von NielsenIQ durch den Retail- und Konsumentenpanel erhoben. Sie umfassen alle frischen Früchte und Gemüse sowie Convenience-Produkte, die abgepackt, geschnitten und gekühlt sind.
Gemüse und Kartoffeln: Dritter Absatzanstieg nacheinander
Während sich bei den Früchten mit Ausnahme des Apfels hauptsächlich Sorten zuoberst in der Gunst der Konsumentinnen und Konsumenten tummeln, die in der Schweiz gar nicht oder nur in kleinem Rahmen angebaut werden und die Konkurrenz durch Südfrüchte groß ist, sieht es beim Gemüse und Kartoffeln anders aus.
Insgesamt wurden in diesem Bereich 463 Mio. kg über den Detailhandel verkauft, davon 93 Mio. kg Kartoffeln, 3% mehr als im Jahr zuvor. Meistverkauftes Gemüse waren die Karotten mit 44,83 Mio. kg, gefolgt von Gurken und mittleren und großen Tomaten. Würde man auch die kleinen Tomaten hinzuzählen, nähmen die Tomaten allerdings den Spitzenplatz ein.
Umsatz gesunken
Während die Gemüsemengen im Verkauf stiegen, nahm der Umsatz ab. 2,07 Mrd. Franken gaben die Konsumentinnen und Konsumenten für frisches Gemüse und Kartoffeln aus. Den größten Umsatz erzielten die Detailhändler dabei mit kleinen Tomaten (180,11 Mio. Franken). Kartoffeln wurden im Wert von 177,97 Mio. Franken abgesetzt. Gemäß BLW könnte der Umsatzrückgang u.a. auf die tieferen Preise als in den Vorjahren zurückzuführen sein.

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