Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Fenchelanbau und -konsum in Zahlen

Insgesamt wurden im Jahr 2025 in der Schweiz rund 11.900 Tonnen Fenchel verzehrt, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von 1,3 kg entspricht. Damit landete das gesunde Gemüse auf Platz 17 der Gemüse-Hitparade.

Fenchelanbau und -konsum in der Schweiz. Grafik: LID)

40% der Gesamtmenge stammten dabei aus der Schweiz: Auf 305 Hektar wuchsen hierzulande fast 5.000 Tonnen Fenchel.

Weniger Fläche, aber auch weniger Ernte

Nach dem Hoch von 385 Hektar im Jahr 2016 nahm die Anbaufläche von Fenchel stetig leicht ab. 2025 gab es erstmals wieder einen leichten Anstieg, sodass auf 15 Hektar mehr Fenchel angebaut wurde als im Vorjahr. Die Inlandproduktion betrug jedoch 960 Tonnen weniger. Mit 8.750 Tonnen verzeichnete der Fenchelanbau im Jahr 2021 die höchste Erntemenge.

Der Schweizer Fenchelanbau erfolgt fast ausschließlich im Freiland – laut Zahlen der SZG wurde nur ein Hektar Fenchel im Gewächshaus angebaut. Somit zählt Fenchel zu den bedeutendsten Schweizer Freilandgemüsen. Von der Gesamtfläche von 305 Hektar wurden fast 28% biologisch und die restlichen 72% nach Suisse-Garantie-Richtlinien angebaut. Über die letzten 15 Jahre ist die Fläche, auf der Bio-Fenchel gepflanzt wird, konstant gestiegen. Während die Bio-Fläche im Jahr 2010 noch rund 49 Hektar betrug, waren es 2025 bereits 85 Hektar. (lid)

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